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	<title>Kommentare zu: Georg Neureither (C. H. Beck): Ich weiß, dass mir ein Übersetzer lebt! – Litigation-PR im Kontext von Recht und Religion</title>
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	<description>Recht haben, Recht bekommen und recht gut dastehen</description>
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		<title>Von: Dr. Beate Timann</title>
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		<dc:creator>Dr. Beate Timann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 18:09:17 +0000</pubDate>
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		<description>Ein erhellender Beitrag - das Staatskirchenrecht scheint ein sinnvolles Betätigungsfeld für Litigation PR zu eröffnen.
Allein der Begriff kann ja schon verwirren: denn mit Kirchenrecht hat dieses Gebiet des öffentlichen Rechts nichts zu tun.

Die nachweisbaren Fehler in der Öffentlichkeitsarbeit des Bundesverfassungsgerichts beim Kruzifix-Urteil machen im Nachhinein deutlich, wie sensibel die Kommunikation rechtlicher Sachverhalte insbesondere beim Thema Religion und Weltanschauung anzugehen ist. Auch wenn es sicher nicht gelingt, bei diesem Thema eine &quot;sachliche Debatte&quot; auszulösen - denn dazu ist es zu emotional besetzt - würde Litigation PR aber über die Übersetzung des juristischen Urteils hinaus bereits in der strategischen Planung der Kommunikation diese &quot;weichen Faktoren&quot; mit einzuplanen haben. Überhaupt ist das Kruzifix-Urteil ein klassisches Beispiel dafür, wann strategische PR besonders relevant wird: nämlich immer dann, wenn es um emotional besetzte Themen geht. Der Grundtenor des Urteils ist positiv: es geht um Religionsfreiheit, um den Blick über den konfessionellen Tellerrand, um das Nebeneinander von Weltanschauungen und letztlich um Toleranz. Und auch darum, dass der christliche Glaube nicht dadurch an Bedeutung verliert, wenn entschieden wird, dass das staatlich angeordnete Anbringen &quot;eines Kreuzes oder Kruzifixes in den Unterrichtsräumen einer staatlichen Pflichtschule, die keine Bekenntnisschule ist, gegen die Religionsfreiheit verstößt&quot;. Im Gegenteil: man kann hierin sogar christliche Werte erkennen. Diese Aspekte des Urteils kamen in der öffentlichen Wahrnehmung zu kurz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein erhellender Beitrag &#8211; das Staatskirchenrecht scheint ein sinnvolles Betätigungsfeld für Litigation PR zu eröffnen.<br />
Allein der Begriff kann ja schon verwirren: denn mit Kirchenrecht hat dieses Gebiet des öffentlichen Rechts nichts zu tun.</p>
<p>Die nachweisbaren Fehler in der Öffentlichkeitsarbeit des Bundesverfassungsgerichts beim Kruzifix-Urteil machen im Nachhinein deutlich, wie sensibel die Kommunikation rechtlicher Sachverhalte insbesondere beim Thema Religion und Weltanschauung anzugehen ist. Auch wenn es sicher nicht gelingt, bei diesem Thema eine &#8220;sachliche Debatte&#8221; auszulösen &#8211; denn dazu ist es zu emotional besetzt &#8211; würde Litigation PR aber über die Übersetzung des juristischen Urteils hinaus bereits in der strategischen Planung der Kommunikation diese &#8220;weichen Faktoren&#8221; mit einzuplanen haben. Überhaupt ist das Kruzifix-Urteil ein klassisches Beispiel dafür, wann strategische PR besonders relevant wird: nämlich immer dann, wenn es um emotional besetzte Themen geht. Der Grundtenor des Urteils ist positiv: es geht um Religionsfreiheit, um den Blick über den konfessionellen Tellerrand, um das Nebeneinander von Weltanschauungen und letztlich um Toleranz. Und auch darum, dass der christliche Glaube nicht dadurch an Bedeutung verliert, wenn entschieden wird, dass das staatlich angeordnete Anbringen &#8220;eines Kreuzes oder Kruzifixes in den Unterrichtsräumen einer staatlichen Pflichtschule, die keine Bekenntnisschule ist, gegen die Religionsfreiheit verstößt&#8221;. Im Gegenteil: man kann hierin sogar christliche Werte erkennen. Diese Aspekte des Urteils kamen in der öffentlichen Wahrnehmung zu kurz.</p>
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		<title>Von: Ralf Zosel</title>
		<link>http://www.litigation-pr-blog.de/2009/04/07/georg-neureither-ch-beck-ich-weis-dass-mir-ein-ubersetzer-lebt-%e2%80%93-litigation-pr-im-kontext-von-recht-und-religion/comment-page-1/#comment-393</link>
		<dc:creator>Ralf Zosel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 15:41:10 +0000</pubDate>
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http://blog.beck.de/2009/04/14/litigation-pr-durch-das-bverfg</description>
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