Gefährdet Facebook die richterliche Unabhängigkeit?
23. Januar 2010 | Autor: Kurzmelder | Keine Kommentare Artikel drucken
Das Web 2.0 hält auch Fallstricke für Richter bereit: Auf der Webseite kid-online.info – Online-Angebot zum Handbuch Kanzleien in Deutschland des NOMOS-Verlags – schreibt Tim Proll-Gerwe über Transparenz in Zeiten des Internet: So stellt sich die Frage, ob eine Gefahr für die richterliche Unabhängigkeit bestehe, wenn Richter in ihrem Facebook-Account auch Rechtsanwälte „adden“, also als Kontakte hinzufügen. In den US-Bundesstaaten Florida und South-Carolina soll dies von juristischen Ethik-Kommissionen – so Proll-Gerwe, Autor des Beitrags „Kollegen ja, Freunde nein“ – untersagt worden sein. In Deutschland sei dagegen bislang kein Fall bekannt, indem es zu einem “Online-Kontaktverbot” zwischen Richtern und Anwälten kam.
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