Twittern aus dem Gerichtssaal
Martin Huff berichtet in Legal Tribune Online über eine Entscheidung des LG Mannheim, in der das Twittern aus dem Gerichtssaal untersagt wurde. Diese Entscheidung hält Huff für falsch. Es mache keinen Unterschied, ob man sich mit einem Füller Notizen machte und dann seine Botschaften draußen vor dem Gerichtssaal absetzte oder aber die Botschaft direkt im [...]
Buchrezension “Die Öffentlichkeit als Richter”
Im r:k:m Journal haben wir den interessanten Sammelband von Volker Boehme-Neßler “Die Öffentlichkeit als Richter?” rezensiert. Die Besprechung finden Sie hier.
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Veranstaltungshinweis
Für Interessierte: Am 10. November findet in Köln eine Veranstaltung des Otto-Schmidt-Verlages zum Urheber- und Medienrecht statt (mit der wir nichts weiter zu tun haben). Auf der Tagesordnung steht auch ein Streitgespräch “Litigation-PR – Grenzen der Berichterstattung in Strafverfahren”, das insbesondere den Fall Kachelmann aufarbeiten soll. Da die Veranstaltung kostenpflichtig ist, lohnt sie sich aber [...]
Wenn du nur geschwiegen hättest…
Litigation-PR ist dann besonders gut und wirksam, wenn sie nicht zu sehen oder zu merken ist. Dieser Satz, der von Boehme-Neßler stammt, könnte wahrer nicht sein.
“Kachelmann kämpft gegen Leser-Kommentare” titelt Legal Tribune Online. Ein Paradebeispiel für die Situation, in der Litigation-PR nicht nur sichtbar, sondern sogar Gegenstand einer eigenen Berichterstattung wird. In dem Bericht geht [...]
Literaturempfehlung: PR-Arbeit der Justizpressesprecher
In Kommunikation & Recht 2011, 234 erörtern Pruggmaier/Möller die Befugnisse und Verpflichtungen von Justizpressesprechern. Im Schwerpunkt zeigen die Verfasser die rechtlichen Grenzen für die Öffentlichkeitsarbeit auf, die sich aus der Zugehörigkeit der Sprecher zu den Justizbehörden als staatlicher Stelle ergeben.
Der Artikel ist lesenswert, weil er zeigt, weshalb Justizpressesprecher sich oft so zurückhaltend und wenig mitreißend [...]
Kommunikationsstrategie im Kugelhagel: Bin Ladens Tod und Litigation-PR
Osama Bin Laden wurde getötet und kann jedenfalls von irdischen Gerichten nicht mehr für seine Taten zur Rechenschaft gezogen werden. Die Berichterstattung über diese Vorgänge trägt dennoch deutliche Züge von Litigation-PR. Das gezielte Staatsattentat – sofern es ein solches war – ist straf-, verfassungs- und völkerrechtlich heikel. Entsprechend ist die US-Regierung in die Situation geraten, die Tötung gegen die Kritik zu rechtfertigen.









